Gesundheitspsychologie

Aktive Mobilität im Alltag

Egal, ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem E-Bike – aktive Mobilität ist vielfältig und kann einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit und Nachhaltigkeit leisten. Regelmäßige körperliche Aktivität stärkt nicht nur die Gesundheit, sondern senkt auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ II und Depressionen. Zugleich unterstützt aktive Mobilität eine nachhaltige und klimagerechte Verkehrswende. 

Ein zentraler Forschungsschwerpunkt unserer Arbeitsgruppe ist daher die Förderung körperlicher Aktivität im Alltag. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf niedrigschwelligen Verhaltensänderungen, die sich ohne großen Aufwand in den täglichen Lebenskontext integrieren lassen.

Im Projekt „Ein Herz für Treppen“ untersuchen wir Möglichkeiten, die Treppennutzung im universitären Umfeld zu fördern. Hierzu werden in Gebäuden der Bergischen Universität Wuppertal visuelle Hinweise und Motivationsbotschaften eingesetzt, die den Weg zu den Treppen attraktiver gestalten sollen. Im Fokus steht die Frage, welche Botschaften bei welchen Personen besonders wirksam sind und welche psychologischen Faktoren die Entscheidung für Treppen oder Aufzug beeinflussen können. Die Untersuchungen finden unter realen Alltagsbedingungen statt und kombinieren verhaltensbezogene, psychologische und umweltbezogene Perspektiven.

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Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der Förderung aktiver Mobilität, insbesondere der Fahrradnutzung. Im Rahmen nationaler und internationaler Kooperationen, unter anderem gefördert durch einen EHPS Innovative Initiative Grant, untersuchen wir psychologische, soziale, infrastrukturelle und umweltbezogene Einflussfaktoren des Radfahrens. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Ansatzpunkte für Maßnahmen zu identifizieren, die eine nachhaltige und gesundheitsförderliche Mobilität unterstützen.


Mitarbeitende

Prof. Dr. Theda Radtke (Leitung);  Dana Braß